Landesvertretung Rheinland-Pfalz

Am 12. Oktober 2018 spielen auf unserer Bühne

19:00 Uhr – 20:00 Uhr

Chef´s Secret

Chef’s Secret bestehend aus Nadine Woog (Gesang), Ludwig von Auer (Geige), Anette Naberfeld (Piano), Christoph Schaan (Bass) und Stefan Köllisch (Schlagzeug) verbindet Elemente des Jazz, Funk, Pop und Folk zu einem abwechslungsreichen Menü. Die Mitglieder der 2012 gegründeten Formation waren zuvor bereits in unterschiedlichen Musik-Genres aktiv, was den Kompositionen der Band ihre besondere Würze gibt. Groove, Balladen, Swing, alles fügt sich zu einem frischen akustischen Gesamteindruck.

Für alle, die schon Lust auf einen Appetizer haben: Auf der Homepage (http://www.chefs-secret.de/) gibt es ein paar akustische Häppchen aus ihrem Debütalbum „Unveiled“. Einfach „reinschmecken“ und genießen.

 

20:30 Uhr – 21:30 Uhr

Isabelle Bodenseh JAZZ À LA FLUTE present „Mrs. Bo´s cookbook“

Wir sind in unserer Besetzung ein sehr außergewöhnliches Unikat!

Mit Querflöte und Altquerflöte (Isabelle Bodenseh), Hammond Orgel (Thomas Bauser), Gitarre (Lorenzo Petrocca) und Schlagzeug (Lars Binder) spielen wir in diesem sehr seltenen Klangbild viele eigene Kompositionen, Swing, Latin, Funk, groovelastige Stücke und Blues, beeinflusst vom Retro-Sound der 60er bis 70er.

In Stücken wie „Django“ gibt es durch die Querflöte aber auch geradezu klassische Passagen, die einen kammermusikalischen Klang entstehen lassen. Die überblasene Querflöte in der Tradition von Kirk Rahsaan und Ian Anderson bringt als Kontrast hierzu sehr viel Energie, Blues und Power! Natürlich prägen auch Jazzflötenlegenden wie Herbie Mann, Frank Wess und Hubert Laws den Sound der Band.

http://www.isabellebodenseh.de

 

22:00 Uhr – 23:00 Uhr

Jan Felix May

„Der Bandleader präsentierte sich als junger Komponist, der die Vielfalt der musikalischen Welt in sich aufgenommen hat und aus ihr Neues mit Tiefe und wunderbaren Klangbildern kreiert.“ – KURT RADE, JAZZTHETIK

“Der melodische Gestaltungswille von May sorgt für zahlreiche Momente an Schönheit in der Musik, die sich tief ins Gedächtnis einprägen.“ – THOMAS HEIN, B-JAZZ

Wenn das Publikum nach einem eineinhalbstündigen Konzert das Gefühl hat, es habe nur fünf Minuten gedauert, wenn der Zuschauerraum eingetaucht ist in eine ganz eigene Welt, in der alles Äußere, ähnlich wie im Kino, ausgeblendet wird und man in den Bann der Geschichten gezogen wird, die auf der Bühne erzählt werden, dann hat der Künstler alles richtig gemacht. Die Musik von Jan Felix May steckt voller kleiner und großer Überraschungen; man weiß nie, was als nächstes passiert und ahnt schon, dass es gleich wieder eine Wendung geben wird, um das Lied in eine ganz andere Richtung zu lenken.

Es ist fast unmöglich, ein Genre festzulegen, doch die Ursprünge liegen ohne Zweifel im Jazz. Damals noch als Schüler studierte Jan Felix May als Jungstudent an der Hochschule für Musik in Mainz und fing direkt danach das Bachelorstudium an. Seit er mit drei Jahren das Klavier seines Vaters entdeckt hat, folgt der jetzt 24-jährige Pianist und Komponist seiner Leidenschaft. Er selbst nennt seine Musik “Jazz / Electro / Rock“, empfiehlt aber jedem sicherheitshalber, zu einem Konzert zu kommen, um das Ganze live zu erleben und sich ein eigenes Bild zu machen. Man hört selten einen Viervierteltakt – die Kompositionen sind alle stark von ungeraden Taktarten geprägt, die im Laufe des Programms immer extremer und komplizierter werden. Bei dieser Komplexität Musik zu schreiben, an die sich die Menschen nach dem Konzert erinnern und Melodien mitsummen können, ist kein einfaches Unterfangen, jedoch eins der größten musikalischen Ziele des Pianisten.

Seine Musik führte ihn zu Festivals wie dem Palatia Jazz Festival und Jazzclubs wie den Jazzkeller Frankfurt. 2016 wurde ihm beim 8. Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis im Rahmen der Internationalen Jazzwoche Burghausen der Solistenpreis verliehen. Nach Aufnahmen im November letzten Jahres im Studio de Meudon in Paris wird am 5. Oktober 2018 das erste Album des Künstlers bei Deltamusic erscheinen, auf dem u.a. die norwegische Sängerin Torun Eriksen und der Synchronsprecher Christian Brückner (deutsche Stimme von Robert De Niro) zu hören sind. Die Wahl der Gaststars zeigt, was dem jungen Musiker wichtig ist: Vielseitigkeit und Innovation. Eine eigene Sprache und Klangwelt zu kreieren, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat, ist für ihn einer der Gründe dafür, auf die Bühne zu gehen und Musik zu machen.

“Das ist Jazz!“ – ROLAND SPIEGEL, JAZZPREIS BURGHAUSEN

Besetzung:

Lukas Roos – Gitarre

Eduardo Sabella – E-Bass

Julian Camargo – Drums / Electronics

Jan Felix May – Piano / Keyboards

www.janfelixmay.com